Sommersprossen/Freckles

Freckles

Viele, die sie haben, hassen sie, Andere, die keine haben, hätten gern welche:

Sommersprossen!

Ich selbst habe leider keine, nicht mal wenn ich im Hochsommer mehrere Stunden unter der Sonne verweilt habe. Das kam dieses Jahr durch meine Outdoor Shootings besonders oft vor und nachdem ich die Anfangszeit meiner digitalen Fotografie vornehmlich im Studio verbracht hatte, war ich froh, auch noch einmal raus zu kommen. 🙂 Wer mit einem Hund augewachsen ist, vermisst es irgendwann, nicht mehr regelmäßig raus zu gehen und in der Musik ist es auch eher der Fall, dass man seine Zeit in Wohnzimmern oder Proberäumen verbringt, in Kellern, Garagen, eben dort, wo man niemanden stört. Doch dieses Jahr habe ich meine Liebe für die Natur zurück entdeckt, und auch für die Natürlichkeit. 🙂

Wer sich länger in fotografischem Kontext durch das Web bewegt, egal ob auf der Suche nach Inspiration oder um etwas dazu zu lernen, wird früher oder später über verschiedene Arten von Fotografen und Künstlern stolpern. Einige bearbeiten ihre Bilder super stark und je nach Wissensstand und Fähigkeiten kann das in einem Kunstwerk enden, aber leider auch eben so oft in Pixelmatsch! 😦

Das gehört zu einer der ersten Erfahrungen, die man wohl als ambitionierter Hobbyfotograf hat: Keine Bearbeitung kann ein schlechtes Bild retten, aber eine mittelmäßige Bearbeitung kann ein gutes Bild kaputt machen. Doch bei all den Möglichkeiten, die die Bildbearbeitung heutzutage bietet, werden natürlich auch viele Fragen aufgeworfen, einige davon sogar ganz ethischer Natur:

  • Darf ich das jetzt stark bearbeiten oder nimmt das Model mir das übel?
  • Denkt Sie, ich finde Sie nicht so schon hübsch genug?
  • Muss ich stark retuschieren, um überhaupt mit den Bildern anderer Fotografen mitzuhalten, deren Models auf Bildern keinen einzigen kleinen Fehler aufweisen?
  • Verfälsche ich die Realität damit?

Anfangs habe ich auch ziemlich stark und viel retuschiert, aber hauptsächlich auch, um zu sehen was ich tue und ein Gefühl dafür zu bekommen. Aber da ich ursprünglich aus der analogen Fotografie komme, die ich in meinen jüngsten Tagen erlernt habe (nachzulesen hier), bevorzuge ich eigentlich 2 Ansätze:

  1. Ich versuche das Model so zu bearbeiten, dass eine Grundretusche all das, was sich innerhalb mehrerer Wochen nicht verändert, beibehält. Dadurch bleibt der Wiedererkennungswert sehr groß und ich entferne nur Dinge, die zu sehr vom Model ablenken
  2. Versuche ich, das Model wie in der analogen Fotografie kaum zu verändern und nur mit Farben, Helligkeiten und Kontrasten das Bild zu bearbeiten.

Wie steht das nun in Verbindung mit Sommersprossen?

Hier ist natürlich grade genannte, zweite Ansatz zuhause: Einfachste Korrekturen. Grade bei Mädels mit Sommersprossen sollte man das Selbstvertrauen haben, sie so zu lassen, wie sie sind:

Nämlich natürlich wunderschön!

Es gibt so viele Fotografen, die sich darüber freuen würden, ein Model mit Sommersprossen zu finden. Also traut euch Mädels 🙂

QUICKTIP

Ihr könnt auch selbst mit einfachsten Mitteln einen coolen Look für Sommersprossen bei vielen einfachen digitalen Spiegelreflexkameras, aber auch bei System- und Kompaktkameras ausprobieren:

Schaltet die Kamera auf Schwarz-Weiß und bei den meisten Kameras lassen sich darüber hinaus auch Farbfilter direkt in der Kamera simulieren: Ihr probiert einfach mehrere Filter durch und werdet sehen, das beim Grün-Filter alle Rottöne abgedunkelt werden. Dadurch werden Lippen kontrastreicher und Sommersprossen können sich auch besser durchsetzen. Selbst meine alte 40D von 2008 konnte das.

Wenn ihr nicht wisst wie ihr das einstellen könnt, greift zur Bedienungsanleitung oder sucht bei Google nach eurem Kameratyp und dem Grün-Filter!

Und um Euch ein paar wunderschöne Aufnahmen und Beispiele zu zeigen, folgen jetzt grade noch ein paar Bilder, die ich auf einem Shooting mit zwei wundervollen Models machen durfte:

Freckles

IMG_7217Liane

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